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15
Dez
2010

2,2 Profile und 56,8 Freunde: Der durchschnittliche Deutsche in sozialen Netzwerken

Der E-Mail-Marketing Anbieter eCircle hat in einer Umfrage mit 1000 Teilnehmern in der Serie „Europäischer Social Media und E-Mail Monitor“ interessante Ergebnisse auf die Frage nach dem Social Media-Verhalten der Deutschen geliefert. Demnach sind fast 70 Prozent bei zumindest einem sozialen Netzwerk angemeldet, Facebook überrundet auch in Deutschland die VZ-Netze und Twitter wird anders konsumiert und genutzt.

Was macht den durchschnittlichen Facebook-User also aus?

Dieser Frage gehen immer mal wieder Untersuchungen nach. Die Stichprobe variiert dabei von einigen Hundert (wohl wenig repräsentativ da eine große Abweichung von der Grundgesamtheit wahrscheinlicher ist) und einigen Tausend. Aber der Reihe nach. Martin Weigert von netzwertig.com hat in seinem Blog bereits über die eCircle-Studie berichtet und auch die Kollegen von facebookbiz.de haben sich den Ergebnissen ausführlich gewidmet. Deshalb hier die aus unserer Sicht besonders interessanten Facts.

ecircle

663 der 1000 Befragten gaben an, bei mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet zu sein. Durchschnittlich kommt jeder Deutsche aber auf einen Wert von 2,2. 40 Prozent sind bei dem für Social Media Marketing-Aktivitäten so wichtigen Facebook. Zwar sagt dies zunächst nichts über die Aktivität der User aus, aber auch die war in der Stichprobe sehr hoch: 64 Prozent der Befragten gaben an, Facebook mindestens ein Mal am Tag zu besuchen. Es handelt sich hier also nicht um Profilleichen, die mit Social Media Marketing nicht erreicht werden können. Ganz im Gegenteil. Ein Großteil der angemeldeten Personen ist mehrmals täglich aktiv bei Facebook unterwegs. Hier hat jeder übrigens durchschnittlich 56,8 Freunde. Facebook gibt offiziell übrigens einen höheren Wert an. 2 Prozent der Facebook-User haben sogar mehr als 500 Freunde – ob sie die alle schon einmal persönlich getroffen haben, darf bezweifelt werden, ist aber zunächst einmal auch sekundär.

nutzungshäufigkeit

Twitter gut für Produktempfehlungen

Der Unterschied zu Twitter wird ebenfalls deutlich. Zunächst einmal nutzen wesentlich weniger Menschen den Microblogging-Dienst. Und, wohl auch bedingt durch die Zeichenbegrenzung, etwas anders: Etwa 50 Prozent der Mitglieder verbreiten Links und informieren sich über Produkte. Bei Facebook sind dies weniger, da hier zunächst einmal der Kontakt zu Freunden im Vordergrund steht. Die komplette Studie gibt es hier zum Nachlesen.

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