|
9 Nov 2009 |
Suchmaschinenoptimierung: SEO-Glossar
Blogs oder weblogs sind besonders gute Seiten für Backlinks, da sie oft sehr aktuell sind, häufig neue Beiträge veröffentlichen und die Meinung des Schreibers wiedergeben. Suchmaschinen mögen Blogs, finden neue Artikel in der Regel sehr schnell und gewichten auch die Links zu anderen Seiten recht gut. Als dofollow-Links bezeichnet man Links, die kein nofollow-Attribut haben. Ein dofollow-Attribut gibt es aber nicht. Links ohne nofollow werden automatisch vom Robot verfolgt. Domains dienen der Identifikation von Internetseiten. Sie haben eine individuelle Bezeichnung gefolgt von der jeweiligen Endung: domain.de Der Domainhalter ist eine natürliche oder juristische Person, der eine bestimmte Domain gehört. Die Inhaber einer .de-Domain kann man z.B. bei der DENIC herausfinden: www.denic.de Double Content / Duplicate Content Als Double Content oder Duplicate Content bezeichnet man Inhalte von Webseiten, die entweder auf anderen Unterseiten der selben Seite oder generell im Internet mehrfach vorkommen. Ein externer Link ist ein Hyperlink, der von irgendeiner Seite im Internet, die nicht zum eigenen Internetauftritt gehört, auf die eigenen Website verweist. Gleichzeitig kann er auch umgekehrt einen Link auf der eigenen Website bezeichnen, der auf eine Seite außerhalb dieser verweist. Google Analytics ist ein von Google angebotener, kostenloser Dienst, der es erlaubt, die Zugriffe auf eine Webseite aufzuzeichnen und detailliert zu analysieren. Nach erfolgreicher Durchführung dieser Schritte kann man mit Google Analytics detailliert analysieren, wieviele Zugriffe die eigene Website hatte, welche Unterseiten wie oft aufgerufen wurden, woher die Leute kamen (andere Webseiten, Suchmaschinen, Direkteingaben der URL), woher sie geografisch kamen (Land, ungefährer Ort), welchen Browser sie benutzten, wie lange sie geblieben sind, welchen Weg sie durch die eigene Seite nahmen und vieles mehr. Google-Konto erstellen Google Trends und Google Insights for Search Google Trends und Google Insights for Search liefern Daten über das Suchvolumen bestimmter Suchbegriffe in Google. So lässt sich einerseits abbilden, wie oft ein bestimmter Suchbegriff in einem bestimmten Zeitraum sowie in bestimmten Ländern und Regionen gesucht wurde und andererseits ein Vergleich zwischen mehreren Suchbegriffen anstellen. Google Insights for Search Mit Hilfe der Google Webmaster Tools kann man sehen, wie gut die eigene Website von Google erfasst wird. Google-Konto erstellen Als Index bezeichnet man die Liste von URLs, die der Robot, Crawler oder auch Spider einer Suchmaschine – z.B. der googlebot – zusammenträgt. Suchmaschinen durchsuchen nicht tatsächlich das Internet bei einer konkreten Abfrage, sondern den vorher erstellten Index. Dieser wird dauernd erweitert und aktualisiert. Natürlich ist es wünschenswert, so viele Seiten seiner Website wie möglich im Index zu haben. Erreichen kann man das z.B. mit einer Sitemap-Datei. Ein interner Link verweist von einer Seite inerhalb eines Internetauftritts auf eine andere ebenfalls innerhalb dieser Website. Beide Seiten sind unter der selben Domain erreichbar. Ein Keyword oder Schlagwort ist in erster Linie ein Wort, das im Text, in der URL oder den Meta-Angaben einer Webseite vorkommt. Die Keyword-Dichte bezeichnet das Verhältnis der Häufigkeit eines Keywords zum Restlichen Text der Seite. Tools zur Ermittlung der Keyworddichte: Als „Keyword-Ranking“ bezeichnet man die Position, die eine Webseite in den Suchergebnissen einer Suchmaschine für ein bestimmtes Keyword erreicht. Ein gutes Tool zur Ermittlung des Rankings für ein Keyword findet sich hier: http://www.boost-my-pr.com/abanux_cms/uuid/tmut_webmaster_and_seo_tools__keyword_ranking.cfm Dabei sollte beachtet werden, dass die Suchergebnisse z.B. bei Google stark variieren können. Das kann sich von Stadt zu Stadt aber auch schon auf zwei Computern im selben Raum zeigen, je nachdem, welcher Google-Server das Ergebnis liefert. Link-Kauf bedeutet man bezahlt dafür auf anderen Seiten – am besten mit hohem PageRank – verlinkt zu werden. Suchmaschinen wie Google haben den gekauften Links inzwischen aber den Kampf angesagt und fordern sogar dazu auf, derartige Links zu melden. Link-Tausch bedeutet, dass sich zwei Inhaber von Homepages gegenseitig verlinken. Website A verlinkt Website B und umgekehrt. Inzwischen merken Suchmaschinen natürlich, wann ein Link gesetzt wurde, um interessanten Inhalt zu verlinken und wann hier einfach getauscht wurde. Ein Link mit einem direkten Backlink ist also SEO-technisch weniger wert als ein „ehrlich gemeinter“ Link, den man deshalb erhält, weil man einfach eine tolle Seite hat. Der Link-Title beschreibt einen Link und erscheint als kleines Pop-Up, wenn man mit der Maus auf den Link fährt. <a href=“http://www.domain.de“ title“Linktitel“ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Link</a> Link-Titles sind nicht nur korrektes HTML und deswegen erforderlich, sie können auch relevante Keywords enthalten. Die Meta-Description ist die Kurzbeschreibung einer Seite im Quellcode. Diese wird z.B. von Suchmaschinen ausgelesen und z.T. in den Suchergebnissen unter dem Titel der Webseite angezeigt. Die Meta-Description von www.alphabytes.de lautet z.B.: „<meta name=”description” content=”Ihre Internetagentur aus Bochum für individuelles Webdesign, Webprogrammierung und Homepageerstellung – alphabytes” />„ Die Meta-Keywords sind Schlagworte, die ebenfalls im Quellcode der Seite angegeben werden. Das sieht dann z.B. so aus: Der Meta-Title ist der Seitentitel einer Webseite. Er wird oben in der Titelleiste des Browserfensters angezeigt. In Suchergebnisseiten wird er meist als Titel des einzelnen Suchergebnisses verwendet. Der Meta-Title sollte aussagekräftig sein und im Idealfall mit der H1-Überschrift der jeweiligen Seite übereinstimmen. <title>Webdesign in Bochum – Internetagentur Bochum – alphabytes</title>
Micro-Blogging-Seiten wie twitter.com helfen bei der Steigerung der eigenen Bekanntheit. Die Links von dort sind allerdings meistens mit einem nofollow-Attribut versehen oder nutzen Kurz-URL-Services, die den Link zur eigenen Seite für Suchmaschinen wertlos machen. Trotzdem sind sie ein gutes Mittel um Nachrichten – z.B. über neue Artikel auf der eigenen Seite – schnell zu verbreiten. Das nofollow-Attribut wurde von Google eingeführt, um Link Spamming zu bekämpfen. Ein Link der das Attribut enthält, wird von Google demnach nicht verfolgt, das heisst, der Robot klickt nicht auf diesen Link und der PageRank der vererbenden – also verlinkenden – Seite wird nicht auf die verlinkte Seite vererbt. Es gibt zwar einen Link auf den der User ganz normal klicken kann, dieser bringt der verlinkten Seite in Sachen Suchmaschinenoptimierung jedoch nichts. Somit wird es für Spammer ziemlich uninteressant, in Gästebüchern oder Kommentaren Links zu setzen, wenn der Webmaster diese automatisch mit dem nofollow-Attribut versieht. Ein Link mit nofollow-Attribut sieht ungefähr so aus: <a href=“http://www.domain.de“ title“Linktitel“ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Link</a>
Die Off-Page-Optimierung bezeichnet alle Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung, die nicht auf der eigenen Website stattfinden. Zu nennen wäre hier: Die Erzeugung von Backlinks durch Eintragung in Verzeichnisse oder die Generierung von Links zur eigenen Seite auf anderen Internetauftritten. Auch Social Bookmarks und Dienste wie Twitter können hier genutzt werden. Zusätzlich ist natürlich auch Keyword-basierte Werbung in Suchergebnissen möglich, z.B. über Google Adwords. Als On-Page-Optimierung bezeichnet man alle Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung, die sich ausschließlich auf die eigene Website beziehen und auch nur dort angewandt werden. Als Beispiele anzuführen wären: Optimierung der Keyworddichte, Überschriften, Seitentitel und Meta-Angaben, Alt- und Title-Texte für Bilder und Links und anderes. Google nutzt den PageRank-Algorythmus um die Popularität einer Webseite zu bestimmen. Je mehr Links eine Seite hat, desto populärer ist sie. Je höher die Popularität der verlinken Seiten ist, desto mehr Popularität wird auf die verlinkte Seite vererbt. Wichtig war der PageRank vor allem, solange er von Google dazu genutzt wurde, die Reihenfolge der Suchergebnisse auf den Suchergebnisseiten festzulegen. Hatte eine Seite einen hohen PageRank, erschien sie weiter oben in den Suchergebnissen und wurde demnach öfter angeklickt. Tools zur Bestimmung des PageRank einer Webseite: - Dr. SEO PageRank-Test Auf Presseportalen wie openpr.de oder firmenpresse.de kann jeder Pressemitteilungen veröffentlichen. Diese sind häufig mit einem Link zur eigenen Seite versehen und stellen so einen Backlink dar. Zusätzlich bekommt man einen Backlink von einer Seite mit relevantem Inhalt, denn der Pressetext enthält ja ähnliche Keywords wie die eigene Seite. Das „Robots-Exclusion-Standard“-Protokoll regelt, welche Seiten und Verzeichnisse einer Website von so genannten „Robots“ oder „Bots“ – also den Such- und Indexier-Programmen von Suchmaschinen – betreten, gelesen und in den Index der Suchmaschine aufgenommen werden sollen und welche nicht. Eine sehr kurze robots.txt sieht z.B. so aus. Sitemap: http://www.alphabytes.de/blog/sitemap.xml User-agent: * Um zu überprüfen ob die eigene robots.txt korrekt ist und was genau sie bewirkt, gibt es verschiedene Validatoren, so zum Beispiel hier. Die Abkürzung „SERP“ steht für englisch Search Engine Results Page“ und bezeichnet die Ergebnisseite einer Suchmaschinen. Suchmaschinenoptimierung oder englisch Search Engine Optimization wird häufig einfach mit „SEO“ abgekürzt. Eine Sitemap ist eine Liste aller Unterseiten, die Teil der Website sind, für die sie erstellt wurde. Social Bookmarking-Dienste wie Mr. Wong oder del.icio.us sind Seiten, auf denen man seine persönlichen Bookmarks (also Lesezeichen besonders interessanter Webseiten) wie im eigenen Browser speichern kann, nachdem man sich dort registriert hat. Eine Suchmaschine wie Google erstellt einen eigenen Index von Webseiten im Internet, sowie anderen Dokumenten wie Bildern, PDF-Dateien, Videos und anderem und durchsucht diesen nach Suchbegriffen, die vom Benutzer eingegeben werden. Die Ergebnisse werden auf Suchergebnisseiten präsentiert, wobei die Reihenfolge der Ergebnisse von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Zu nennen wären hier Aktualität, Relevanz bzgl. der Suchbegriffe oder wie bei Google die Linkpopularität der einzelnen Seiten (PageRank). Suchmaschinen mögen Überschriften oder Headlines. Diese werden normaler Weise in -Tags formatiert. Es gibt H1 bis H7, wobei H1 die wichtigste Überschrift der ganzen Seite sein sollte. Deswegen gibt es im Idealfall auch nur ein H1-Tag. Alle weiteren Überschriften werden absteigend nach Wichtigkeit mit H2-H7 gekennzeichnet. Dabei dürfen mehrere gleichrangige Überschriften zB. das H2-Tag haben. Eine H1-Überschrift: <h1>Headline</h1>
Unique Content ist das Gegenteil von Duplicate Content, also einzigartiger Inhalt. Um bei Suchmaschinen gut gelistet zu werden, empfiehlt es sich, möglichst viel Unique Content auf seinen Seiten zu bieten. Das kommt natürlich auch den Besuchern zu Gute. Zwar ist es bequem z.B. via RSS-Feed die Nachrichten von großen News-Seiten einzubinden, eigenen Inhalt hat man aber damit noch nicht. Der Besucher wird den Inhalt also vermutlich lieber da lesen, von wo er kommt, da er dort in der Regel auch komplett vorhanden ist. Webverzeichnisse sind in etwa die Gelben Seiten des Internets. Es handelt sich um Kataloge, in denen Webseiten nach Themen sortiert aufgelistet werden. Die Eintragung in manche Webverzeichnisse, wie z.B. dmoz.org kann sehr nützlich sein. Zuviele Links aus Webverzeichnissen, vor allem aus unbedeutenden wirken aber eher kontraproduktiv. |


