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9
Nov
2009

Suchmaschinenoptimierung: SEO-Glossar

Blogs

Blogs oder weblogs sind besonders gute Seiten für Backlinks, da sie oft sehr aktuell sind, häufig neue Beiträge veröffentlichen und die Meinung des Schreibers wiedergeben. Suchmaschinen mögen Blogs, finden neue Artikel in der Regel sehr schnell und gewichten auch die Links zu anderen Seiten recht gut.
Als Off-Page-Optimierung sind Links von Blogs – sofern man welche erhählt – also eine gute Sache.

dofollow

Als dofollow-Links bezeichnet man Links, die kein nofollow-Attribut haben. Ein dofollow-Attribut gibt es aber nicht. Links ohne nofollow werden automatisch vom Robot verfolgt.

Domain

Domains dienen der Identifikation von Internetseiten. Sie haben eine individuelle Bezeichnung gefolgt von der jeweiligen Endung: domain.de
Dabei ist .de die länderspezifische Kennnung für Deutschland. Es gibt viele weitere, nicht alle sind länderspezifisch: .com, .org, .at, .ch, .mil, .eu und so weiter.

Domainhalter

Der Domainhalter ist eine natürliche oder juristische Person, der eine bestimmte Domain gehört. Die Inhaber einer .de-Domain kann man z.B. bei der DENIC herausfinden: www.denic.de
Bei anderen Domains wie .com gibt z.B. www.who.is Auskunft.

Double Content / Duplicate Content

Als Double Content oder Duplicate Content bezeichnet man Inhalte von Webseiten, die entweder auf anderen Unterseiten der selben Seite oder generell im Internet mehrfach vorkommen.
Kopiert man beispielweise von wikipedia.de einen Text und fügt diesen auf der eigenen Seite ein oder zitiert man lang und breit in seinem Blog andere Blogs so ist dieser Text doppelter Inhalt. Suchmaschinen mögen aber einzigartige Inhalte und bewerten diese in der Regel besser.

externer Link

Ein externer Link ist ein Hyperlink, der von irgendeiner Seite im Internet, die nicht zum eigenen Internetauftritt gehört, auf die eigenen Website verweist. Gleichzeitig kann er auch umgekehrt einen Link auf der eigenen Website bezeichnen, der auf eine Seite außerhalb dieser verweist.

Google Analytics

Google Analytics ist ein von Google angebotener, kostenloser Dienst, der es erlaubt, die Zugriffe auf eine Webseite aufzuzeichnen und detailliert zu analysieren.
Nötig dafür ist ein kostenloses Google-Konto. Um Analytics auf einer Website einzusetzen muss zur Authentifizierung zuerst eine Datei mit einem bestimmten von Google angegebenen Namen auf den eigenen Server geladen oder ein Meta-Tag mit einen Code in den Head-Bereich einer HTML-Seite der Website eingefügt werden. Dies stellt sicher, dass man nur seine eigenen Seiten analysieren kann und nicht die aller anderen.
Danach muss ein Code, der so genannte „Tracking Code“ in den Quellcode jeder einzelnen HTML-Seite der eigenen Webpräsenz eingefügt werden. Wird die Seite z.B. mittels PHP dynamisch erstellt, so reicht es, den Tracking Code in den Footer der Seite einzufügen. So ist er automatisch immer im Quellcode enthalten.

Nach erfolgreicher Durchführung dieser Schritte kann man mit Google Analytics detailliert analysieren, wieviele Zugriffe die eigene Website hatte, welche Unterseiten wie oft aufgerufen wurden, woher die Leute kamen (andere Webseiten, Suchmaschinen, Direkteingaben der URL), woher sie geografisch kamen (Land, ungefährer Ort), welchen Browser sie benutzten, wie lange sie geblieben sind, welchen Weg sie durch die eigene Seite nahmen und vieles mehr.
Dies wird zusätzlich mit zahlreichen Diagrammen dargestellt.

Google-Konto erstellen
Google Analytics

Google Trends und Google Insights for Search

Google Trends und Google Insights for Search liefern Daten über das Suchvolumen bestimmter Suchbegriffe in Google. So lässt sich einerseits abbilden, wie oft ein bestimmter Suchbegriff in einem bestimmten Zeitraum sowie in bestimmten Ländern und Regionen gesucht wurde und andererseits ein Vergleich zwischen mehreren Suchbegriffen anstellen.
Wenn man sich bei der Schreibweise eines Keywords auf der eigenen Seite unsicher ist, findet man so schnell heraus, welche Version häufiger gesucht wird.

Google Insights for Search
Google Trends

Google Webmaster Tools

Mit Hilfe der Google Webmaster Tools kann man sehen, wie gut die eigene Website von Google erfasst wird.
So sieht man z.B. wieviele der Seiten der eigenen Website im Google Index vorhanden sind. Des Weiteren kann man Sitemap-Dateien angeben und überprüfen wieviele der enthaltenen URLs von Google indiziert wurden, ob die Sitemaps fehler enthalten und vieles mehr.
Zusätzlich kann man feststellen, ob Google beim crawlen der Website auf Fehler gestoßen ist.
Eine weitere praktische Funktion zeigt an, mit welchen Suchbegriffen man in Google schon gefunden wurde und bei welchen Suchen die eigene Website in der Ergebnisliste auftauchte.
Um die eigene Website zu analysieren müssen ebenfalls Schritte zur Authetifizierung wie bei Google Analytics durchgeführt werden. Auch hier ist ein Google-Konto erforderlich.

Google-Konto erstellen
Google Webmaster Tools

Index

Als Index bezeichnet man die Liste von URLs, die der Robot, Crawler oder auch Spider einer Suchmaschine – z.B. der googlebot – zusammenträgt. Suchmaschinen durchsuchen nicht tatsächlich das Internet bei einer konkreten Abfrage, sondern den vorher erstellten Index. Dieser wird dauernd erweitert und aktualisiert. Natürlich ist es wünschenswert, so viele Seiten seiner Website wie möglich im Index zu haben. Erreichen kann man das z.B. mit einer Sitemap-Datei.

interner Link

Ein interner Link verweist von einer Seite inerhalb eines Internetauftritts auf eine andere ebenfalls innerhalb dieser Website. Beide Seiten sind unter der selben Domain erreichbar.
Ein Link, der z.B. von www.domain.de/seite1.html zu www.domain.de/seite2.html führt, wäre ein interner Link. Menüs und Navigationslinks sind typischer Weise interne Links.

Keyword

Ein Keyword oder Schlagwort ist in erster Linie ein Wort, das im Text, in der URL oder den Meta-Angaben einer Webseite vorkommt.
Man bezeichnet es als „relevantes“ Keyword, wenn es wichtig für den Inhalt der Seite ist. Auf der Webseite eines Schlüsseldienstes wären relevante Keywords beispielsweise „Schlüsseldienst“, „Schlüssel“ oder „Schloss“. Ziel der Suchmaschinenoptimierung ist es, in den Suchergebnissen vorn zu erscheinen, wenn der Nutzer nach einem der für die eigene Seite relevanten Keywords sucht.

Keyword-Dichte

Die Keyword-Dichte bezeichnet das Verhältnis der Häufigkeit eines Keywords zum Restlichen Text der Seite.
Enthält die Seite beispielsweise 100 Wörter Text, sollte das Keyword zwischen 3 und 5 mal vorkommen. Dabei muss beachtet werden, dass nicht nur der reine Text auf der Seite als Text gezählt werden kann, sondern auch die Alt-Texte von Bildern, die Titles von Hyperlinks, die Meta-Description oder der Seitentitel. Was alles zum Text der Seite hinzu gerechnet wird, kann von Suchmaschine zu Suchmaschine variieren. Auch zählen nicht alle Tools zur Ermittlung der Keyworddichte die selbe Anzahl von Wörtern, so dass die ermittelte Keyworddichte von Tool zu Tool variieren kann.
Auch werden Füllwörter und Artikel vor Substantiven von Suchmaschinen nicht zwangsläufig als vollwertiger Text gesehen.
Eine sinnvolle Keyworddichte für ein einzelnes Keyword liegt zwischen 3 und 5%. Wird die Seite dagegen mit dem Keyword gradezu überflutet, so dass Keyworddichten von 10% oder gar mehr erreicht werden, spricht man von „Keyword Stuffing“ also dem Vollstopfen der Seite.
Auch wenn dies mitunter zu sehr guten Platzierungen in Suchmaschinen führt, wird die Seite danach häufig abgestraft und erscheint dann lange Zeit auf sehr schlechten Positionen.

Tools zur Ermittlung der Keyworddichte:

- seobook.com
- seochat.com

Keyword-Ranking

Als „Keyword-Ranking“ bezeichnet man die Position, die eine Webseite in den Suchergebnissen einer Suchmaschine für ein bestimmtes Keyword erreicht.
Erscheint die eigene Webseite beispielsweise an Position 3 in den Suchergebnissen, wenn man nach „Kuchenrezepte“ sucht, so ist das Keyword-Ranking für „Kuchenrezepte“ 3.
Ermitteln lässt sich das, indem man das betreffende Keyword ganz einfach sucht und die Position aufschreibt. Das ist relativ einfach, solange die eigene Webseite auf der ersten oder zweiten Ergebnisseite erscheint, wird aber eine mühsame Suchaktion, wenn man sich durch 10 oder mehr Ergebnisseiten klicken muss.

Ein gutes Tool zur Ermittlung des Rankings für ein Keyword findet sich hier: http://www.boost-my-pr.com/abanux_cms/uuid/tmut_webmaster_and_seo_tools__keyword_ranking.cfm

Dabei sollte beachtet werden, dass die Suchergebnisse z.B. bei Google stark variieren können. Das kann sich von Stadt zu Stadt aber auch schon auf zwei Computern im selben Raum zeigen, je nachdem, welcher Google-Server das Ergebnis liefert.

Link-Kauf

Link-Kauf bedeutet man bezahlt dafür auf anderen Seiten – am besten mit hohem PageRank – verlinkt zu werden. Suchmaschinen wie Google haben den gekauften Links inzwischen aber den Kampf angesagt und fordern sogar dazu auf, derartige Links zu melden.

Link-Tausch

Link-Tausch bedeutet, dass sich zwei Inhaber von Homepages gegenseitig verlinken. Website A verlinkt Website B und umgekehrt. Inzwischen merken Suchmaschinen natürlich, wann ein Link gesetzt wurde, um interessanten Inhalt zu verlinken und wann hier einfach getauscht wurde. Ein Link mit einem direkten Backlink ist also SEO-technisch weniger wert als ein „ehrlich gemeinter“ Link, den man deshalb erhält, weil man einfach eine tolle Seite hat.

Link-Title

Der Link-Title beschreibt einen Link und erscheint als kleines Pop-Up, wenn man mit der Maus auf den Link fährt.
Dieser Link enthält einen Title:

<a href=“http://www.domain.de“ title“Linktitel“ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Link</a>

Link-Titles sind nicht nur korrektes HTML und deswegen erforderlich, sie können auch relevante Keywords enthalten.

Meta-Description

Die Meta-Description ist die Kurzbeschreibung einer Seite im Quellcode. Diese wird z.B. von Suchmaschinen ausgelesen und z.T. in den Suchergebnissen unter dem Titel der Webseite angezeigt.
Diese Beschreibung bei Google ist zwischen 160 und 180 Zeichen lang, wobei auch schonmal nach 70-80 Zeichen abgeschnitten wird. Länger als 180 Zeichen sollte eine Meta-Description daher nicht sein und wenn möglich die wichtigsten Informationen in der ersten Hälfte enthalten.

Die Meta-Description von www.alphabytes.de lautet z.B.:

„<meta name=”description” content=”Ihre Internetagentur aus Bochum für individuelles Webdesign, Webprogrammierung und Homepageerstellung – alphabytes” />„

Meta-Keywords

Die Meta-Keywords sind Schlagworte, die ebenfalls im Quellcode der Seite angegeben werden. Das sieht dann z.B. so aus:
Allerdings nehmen diese Meta-Keywords nur eine sehr untergeordnete Rolle ein. Google sowie andere Suchmaschinen haben sie nach eigenen Angaben noch nie gelesen und tun es auch jetzt nicht. Ursprünglich gedacht waren sie zur Verschlagwortung von Webkatalogen. Man kann die Meta-Keywords weglassen und so den Quellcode der Seite kürzen. Das führt zu einem besseren Verhältnis von Quellcode und sichtbarem Text auf der Seite.

Meta-Title

Der Meta-Title ist der Seitentitel einer Webseite. Er wird oben in der Titelleiste des Browserfensters angezeigt. In Suchergebnisseiten wird er meist als Titel des einzelnen Suchergebnisses verwendet. Der Meta-Title sollte aussagekräftig sein und im Idealfall mit der H1-Überschrift der jeweiligen Seite übereinstimmen.
Der Meta-Title von alphabytes.de lautet beispielsweise:

<title>Webdesign in Bochum – Internetagentur Bochum – alphabytes</title>

Micro-Blogging

Micro-Blogging-Seiten wie twitter.com helfen bei der Steigerung der eigenen Bekanntheit. Die Links von dort sind allerdings meistens mit einem nofollow-Attribut versehen oder nutzen Kurz-URL-Services, die den Link zur eigenen Seite für Suchmaschinen wertlos machen. Trotzdem sind sie ein gutes Mittel um Nachrichten – z.B. über neue Artikel auf der eigenen Seite – schnell zu verbreiten.

nofollow

Das nofollow-Attribut wurde von Google eingeführt, um Link Spamming zu bekämpfen. Ein Link der das Attribut enthält, wird von Google demnach nicht verfolgt, das heisst, der Robot klickt nicht auf diesen Link und der PageRank der vererbenden – also verlinkenden – Seite wird nicht auf die verlinkte Seite vererbt. Es gibt zwar einen Link auf den der User ganz normal klicken kann, dieser bringt der verlinkten Seite in Sachen Suchmaschinenoptimierung jedoch nichts. Somit wird es für Spammer ziemlich uninteressant, in Gästebüchern oder Kommentaren Links zu setzen, wenn der Webmaster diese automatisch mit dem nofollow-Attribut versieht.

Ein Link mit nofollow-Attribut sieht ungefähr so aus:

<a href=“http://www.domain.de“ title“Linktitel“ target=“_blank“ rel=“nofollow“>Link</a>

Off-Page-Optimierung

Die Off-Page-Optimierung bezeichnet alle Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung, die nicht auf der eigenen Website stattfinden. Zu nennen wäre hier: Die Erzeugung von Backlinks durch Eintragung in Verzeichnisse oder die Generierung von Links zur eigenen Seite auf anderen Internetauftritten. Auch Social Bookmarks und Dienste wie Twitter können hier genutzt werden. Zusätzlich ist natürlich auch Keyword-basierte Werbung in Suchergebnissen möglich, z.B. über Google Adwords.

On-Page-Optimierung

Als On-Page-Optimierung bezeichnet man alle Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung, die sich ausschließlich auf die eigene Website beziehen und auch nur dort angewandt werden. Als Beispiele anzuführen wären: Optimierung der Keyworddichte, Überschriften, Seitentitel und Meta-Angaben, Alt- und Title-Texte für Bilder und Links und anderes.

Pagerank

Google nutzt den PageRank-Algorythmus um die Popularität einer Webseite zu bestimmen. Je mehr Links eine Seite hat, desto populärer ist sie. Je höher die Popularität der verlinken Seiten ist, desto mehr Popularität wird auf die verlinkte Seite vererbt. Wichtig war der PageRank vor allem, solange er von Google dazu genutzt wurde, die Reihenfolge der Suchergebnisse auf den Suchergebnisseiten festzulegen. Hatte eine Seite einen hohen PageRank, erschien sie weiter oben in den Suchergebnissen und wurde demnach öfter angeklickt.
Inzwischen hat der PageRank nach mehr oder weniger einhelliger Meinung an Bedeutung für die Zusammenstellung der Ergebnisseiten verloren. Dagegen haben andere Faktoren wie die Aktualität der Inhalte, die Keyworddichte der für den Suchvorgang relevanten Keywords, das Verhältnis von Text zu Quellcode, korrekte Formatierung der Seite, das Vorhandensein relevanter Keywords in der Domain, das Format der URL der Seite, ausgehende Links und vieles mehr an Bedeutung gewonnen.
Dennoch ist der PageRank nicht unwichtig. Generell gilt: Je höher der PageRank der Seite ist, die auf Ihre Seite verlinkt, desto besser.
Dabei sollte aber ein ausgewogenes Verhältnis zwischen verlinkenden Seiten mit hohem PageRank und solchen mit mittlerem und niedrigem PageRank angestrebt werden. Am besten hat man viele so genannte Backlinks mit niedrigem PageRank, mittelmäßig viele mit mittlerem und einige mit hohem PageRank. Steigt die Anzahl einer dieser Gruppen, so sollte man versuchen die Anzahl der Links mit höherem oder niedrigerem PageRank auch zu vergrößern.
Google weist Seiten einen PageRank zwischen 0 und 10 zu. Bei neuen Seiten kann häufig mit Tools zur Bestimmung des PageRank auch noch gar keiner ermittelt werden.

Tools zur Bestimmung des PageRank einer Webseite:

- Dr. SEO PageRank-Test
- Database-Search.com
- boost-my-pr.com

Presseportale

Auf Presseportalen wie openpr.de oder firmenpresse.de kann jeder Pressemitteilungen veröffentlichen. Diese sind häufig mit einem Link zur eigenen Seite versehen und stellen so einen Backlink dar. Zusätzlich bekommt man einen Backlink von einer Seite mit relevantem Inhalt, denn der Pressetext enthält ja ähnliche Keywords wie die eigene Seite.
Trotzdem sollte man Pressemitteilungen weiterhin für Menschen schreiben und sie nicht mit Keywords für Suchmaschinen vollstopfen.

Robots.txt

Das „Robots-Exclusion-Standard“-Protokoll regelt, welche Seiten und Verzeichnisse einer Website von so genannten „Robots“ oder „Bots“ – also den Such- und Indexier-Programmen von Suchmaschinen – betreten, gelesen und in den Index der Suchmaschine aufgenommen werden sollen und welche nicht.
Dabei ist die Datei robots.txt, welche im root-Verzeichnis der Domain liegen muss immer die erste Datei, die ein solcher Robot ausliest. Die meisten Suchmaschinen und deren Robots halten sich an das Robots-Exclusion-Standard“-Protokoll. In der robots.txt kann man folglich angeben, welche (alle oder bestimmte) Robots welche Seiten oder Unterverzeichnisse nicht aufrufen sollen. Zusätzlich kann man angeben, wo die sitemap-Datei auf dem Server liegt, die der Robot lesen soll.

Eine sehr kurze robots.txt sieht z.B. so aus.
Angeben wir die Sitemap. Allen Robots oder User-agents (* steht für alle) wird nichts verboten. Es kann also alles besucht werden:

Sitemap: http://www.alphabytes.de/blog/sitemap.xml

User-agent: *
Disallow:

Um zu überprüfen ob die eigene robots.txt korrekt ist und was genau sie bewirkt, gibt es verschiedene Validatoren, so zum Beispiel hier.

SERP

Die Abkürzung „SERP“ steht für englisch Search Engine Results Page“ und bezeichnet die Ergebnisseite einer Suchmaschinen.
Google zeigt auf der Ergebnisseite ganz unterschiedliche Ergebnisse, wie z.B. ortsbezogene mit Landkarten, Bilder, Videos, Firmen und natürlich auch ganz normale Webseiten.
Normaler Weise werden ca. 10 Suchergebnisse auf einer Suchergebnisseite angezeigt, diese Einstellung lässt sich aber in der Regel vom Benutzer verändern, so dass bis zu 100 Ergebnisse auf einer Seite erscheinen.

SEO

Suchmaschinenoptimierung oder englisch Search Engine Optimization wird häufig einfach mit „SEO“ abgekürzt.
Suchmaschinenoptimierung bezeichnet alle „legalen“ und „illegalen“ Maßnahmen, um eine Webseite in den Suchergebnissen einer Suchmaschine bei einem oder mehreren bestimmten Suchbegriffen möglichst weit nach vorn zu bringen.
So läge es im Interesse einer Online-Partnervermittlung, ganz oben auf der ersten Suchergebnisseite von Suchmaschinen zu erscheinen, wenn nach dem Suchbegriff „Partnervermittlung“ gesucht wird. Ein Gebrauchtwagenhändler möchte natürlich gerne mit dem Suchbegriff „Gebrauchtwagen“ gefunden werden, ein Touristikunternehmen mit dem Suchbegriff „Urlaub“ und so weiter.
Dabei ist es in vielen Fällen entscheidend, mit der eigenen Seite auf der ersten oder zweiten Suchergebnisseite zu erscheinen, da viele Internet-Nutzer sich nicht durch mehrere Seiten mit Ergebnissen klicken.
Wenn es zu einem Suchbegriff viele Suchergebnisse gibt, wird es schwieriger, mit der eigenen Seite weit vorn gelistet zu werden. Existieren nur einige hundert Ergebnisse, so wird es leichter.
„Legale“, das heisst von Suchmaschinen gewünschte und erlaubte Optimierung bezeichnet man allgemein als „white hat“ und „illegale“ Maßnahmen, die gegen die Bestimmungen der Suchmaschinen verstoßen als „black hat“. Beide Begriffe bezeichneten ursprünglich Hacker, wobei „white hat“ für die Hacker stand, die nur die Sicherheit von Computersystemen testeten, ohne Schaden anzurichten und „black head“ für Hacker, die illegalen Aktivitäten nachgingen.
SEO-Maßnahmen, die als „black hat“ gelten sind z.B. Link-Spamming wobei Links zur zu optimierenden Webseite ungefragt und automatisiert in Foren und Gästebücher geposted werden, das Weiterleiten von Besuchern, die auf ein Suchergebnis geklickt haben zu anderen Seiten, massenhaft gekaufte Links und vieles mehr.

Sitemap

Eine Sitemap ist eine Liste aller Unterseiten, die Teil der Website sind, für die sie erstellt wurde.
Dabei kann die Sitemap entweder als Navigationshilfe für den Besucher erstellt, also eine geordnete Liste von Links sein oder eine XML-Datei, die eine Liste von URLs an eine Suchmaschine zur Indexierung übergibt.
Für die Suchmaschinenoptimierung wichtig ist eher letztere Variante. Die entstandene Datei kann man dann in der robots.txt verlinken oder über die Google Webmastertools selbst angeben.
Natürlich empfiehlt es sich, in der Sitemap nur die URLs anzugeben, die in der Suchmaschine gefunden werden sollen.

Social Bookmarking

Social Bookmarking-Dienste wie Mr. Wong oder del.icio.us sind Seiten, auf denen man seine persönlichen Bookmarks (also Lesezeichen besonders interessanter Webseiten) wie im eigenen Browser speichern kann, nachdem man sich dort registriert hat.
Der Unterschied ist, dass jeder diese Bookmarks sehen kann. So lernt man die Lieblingsseiten anderer Benutzer kennen.
Viele Links von Social Bookmarking-Seiten zu haben, kann zu deutlich mehr Bensuchern führen. PageRank vererben sie dagegen selten.

Suchmaschine

Eine Suchmaschine wie Google erstellt einen eigenen Index von Webseiten im Internet, sowie anderen Dokumenten wie Bildern, PDF-Dateien, Videos und anderem und durchsucht diesen nach Suchbegriffen, die vom Benutzer eingegeben werden. Die Ergebnisse werden auf Suchergebnisseiten präsentiert, wobei die Reihenfolge der Ergebnisse von verschiedenen Faktoren abhängig ist. Zu nennen wären hier Aktualität, Relevanz bzgl. der Suchbegriffe oder wie bei Google die Linkpopularität der einzelnen Seiten (PageRank).

Überschriften

Suchmaschinen mögen Überschriften oder Headlines. Diese werden normaler Weise in -Tags formatiert. Es gibt H1 bis H7, wobei H1 die wichtigste Überschrift der ganzen Seite sein sollte. Deswegen gibt es im Idealfall auch nur ein H1-Tag. Alle weiteren Überschriften werden absteigend nach Wichtigkeit mit H2-H7 gekennzeichnet. Dabei dürfen mehrere gleichrangige Überschriften zB. das H2-Tag haben.
Die H1-Überschrift einer Seite sollte mit dem Meta-Title identisch sein.

Eine H1-Überschrift:

<h1>Headline</h1>

Unique Content

Unique Content ist das Gegenteil von Duplicate Content, also einzigartiger Inhalt. Um bei Suchmaschinen gut gelistet zu werden, empfiehlt es sich, möglichst viel Unique Content auf seinen Seiten zu bieten. Das kommt natürlich auch den Besuchern zu Gute. Zwar ist es bequem z.B. via RSS-Feed die Nachrichten von großen News-Seiten einzubinden, eigenen Inhalt hat man aber damit noch nicht. Der Besucher wird den Inhalt also vermutlich lieber da lesen, von wo er kommt, da er dort in der Regel auch komplett vorhanden ist.

Webverzeichnisse

Webverzeichnisse sind in etwa die Gelben Seiten des Internets. Es handelt sich um Kataloge, in denen Webseiten nach Themen sortiert aufgelistet werden. Die Eintragung in manche Webverzeichnisse, wie z.B. dmoz.org kann sehr nützlich sein. Zuviele Links aus Webverzeichnissen, vor allem aus unbedeutenden wirken aber eher kontraproduktiv.

 

 

 
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